Kredit für die Selbstständigkeit

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Die Selbstständigkeit ist für viele Menschen ein Traum, den sie sich früher oder später im Leben gern erfüllen würden. So ist die Zahl der Existenzgründungen in den letzten Jahren in Deutschland auch immer weiter angestiegen. Unabhängigkeit, freie Zeiteinteilung, eigene Kunden, der eigene Chef sein, Urlaub machen, wann man will – die Vorteile einer Selbstständigkeit sind vielfältig. Auch die Verdienstmöglichkeiten liegen bei einer Selbstständigkeit oftmals höher als im Angestelltenverhältnis.

Jedoch birgt die Selbstständigkeit auch Gefahren. Diese liegen hauptsächlich auf finanzieller Seite. Scheitert eine eigene Unternehmung, schließen sich an das Desaster häufig größere Schulden und Jahre der Abbezahlung an. Die grundsätzliche Überlegung muss deshalb sein, wie kann ich meine Selbstständigkeit finanzieren, wie kann ich überleben, welche Sicherheiten kann ich schaffen, dass das Unternehmen über einen langfristigen Zeitraum erfolgreich besteht.

Staatliche Förderung

Seit Anfang diesen Jahres ist eine Möglichkeit des gesicherten Einstiegs in die Selbstständigkeit so gut wie weggefallen. Förderte die Bundesagentur für Arbeit in den letzten Jahren jede einzelne angemeldete Existenzgründung großzügig mit Arbeitslosengeld plus 300 Euro für die soziale Absicherung plus riesigem Kostenzuschuss für ein Coaching, wurde diese Förderung nun drastisch gedrosselt. Die Entscheidung über eine staatliche Förderung liegt jetzt im Ermessen des Sachbearbeiters. Die entsprechenden Stellen scheinen dazu angehalten zu sein, wenige Fälle zu fördern, denn die positiven Zahlen gehen seit Jahresbeginn gegen Null.

Wie also finanziert man heute, ohne staatlichen Rückhalt, eine Selbstständigkeit? Ist die Existenzgründung mit größeren Investitionen verbunden, bleibt nur die Möglichkeit eines Kredites für die Selbstständigkeit. Doch auch ein solcher ist nicht ohne Weiteres genehmigt. Das A und O, um eine Bank davon zu überzeugen, einen Kredit für die Selbstständigkeit zu gewähren, ist der Businessplan. Und dieser ist nicht nur für die offizielle Kreditwürdigkeit von großer Bedeutung, sondern verhilft dem Existenzgründer gleichzeitig zu einer seriösen Auseinandersetzung und Planung seines Vorhabens.

Der Businessplan

Der erste Schritt, um einen Kredit für die Selbstständigkeit zu erhalten, sind Überlegungen zur Form der Selbstständigkeit – will man gewerblich arbeiten oder freiberuflich. Zweitens sollte sehr klar formuliert werden, was man anbieten will, warum man es anbieten will und was einen dazu befähigt. Weiterhin muss die Markt- und Konkurrenzsituation durchdacht werden. Und schließlich muss der finanzielle Teil in einer übersichtlichen Aufschlüsselung deutlich werden, um tatsächlich einen Kredit für die Selbstständigkeit genehmigt zu bekommen.

Wie hoch sind die Investitionen, wie hoch die eigenen Mittel – wie hoch schließlich der Kredit für die Selbstständigkeit. Welche Einnahmen sind zu erwarten, aufgeschlüsselt für die kommenden fünf Jahre. Welche Ausgaben kommen auf einen zu, ist die soziale Absicherung gewährleistet – und letztendlich: Welche Gewinne sind in der Summe zu erwarten. Daraus resultiert schließlich, in welchem Zeitrahmen und in welchen Raten der Kredit für die Selbstständigkeit abbezahlt werden kann.

Kaufmännische Kenntnisse

Nicht zu vergessen sind die kaufmännischen Kenntnisse eines Unternehmers als Grundlage für eine erfolgreiche Selbstständigkeit. Die meisten Unternehmungen scheitern wohl an Desorganisation, falscher Buchhaltung und so weiter. Wer hierin nicht fit ist, wird auch keinen Kredit für die Selbstständigkeit erhalten. Nachweislich müssen die nötigen kaufmännischen Kenntnisse vorliegen. Wer Nachholbedarf hat, kann sich innerhalb kostenloser Kurse – zum Beispiel an der IHK – weiterbilden.

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